Autograce is a simple AppleScript to change the grace period of your screensaver automatically, depending on the BSSID of your current WLAN. If you're at home, after the screen saver activates, you've got one hour before having to re-enter your password. If you're away, this time is reduced to five seconds.
For this to work, you will have to enable support for assistive devices in the Universal Access pane of your System Preferences. After download, edit the script to set the BSSID of your home WLAN. Save it as an "Application" and make sure to set the option "Stay Open" so that it will keep monitoring your connection. You can add the script to your startup items to have it open whenever you log in. The script uses the System Preferences application to make changes. To avoid interrupting your work too often, it will only check once in five minutes, and will only change things if necessary.
The script was tested on OS X Lion and will probably not work on other releases of OS X. Say Hi to Apple for working hard to ensure programmers stay in business. ;-)
posted at: 10:52 | path: /en/computers/mac | permalink
Auf meiner Suche nach einem billigen Zweitgerät zum mobilen Telefonieren mit Bluetooth-Freisprechanlage bin ich auf das Alcatel OT-665 gestoßen, das in Deutschland leider nur schlecht erhältlich ist. Mein Exemplar lieferte Saturn in Köln für knapp 50 Euro.
Das Klapp-Handy (technische Daten von GSM Arena) hat eine sehr groß anmutende Zifferntastatur. Neben dem kleinen, aber auch im Freien gut ablesbaren Hauptbildschirm gibt es noch ein Außendisplay, das über Empfang, Akkustand und Uhrzeit informiert und den Namen von Anrufern anzeigt. Das Gehäuse ist aus Plastik, aber recht ordentlich verarbeitet; einzig ein Knarzen bei einer Taste stört ein wenig. Das Fliegengewicht (96x48x17 mm, 76 g) liegt gut in der Hand.
Der Akku-Deckel ist ein wenig filigran gearbeitet. Unter dem Akku befindet sich der hakelige SIM-Karten-Halter sowie ein Einschub für eine Micro-SDHC-Speicherkarte. Wer das Handy dank 3,5-mm-Klinkenbuchse als MP3-Player verwenden möchte, darf und muss hier eine Speicherkarte einsetzen, denn vom eingebauten Flash-Speicher sind wenig mehr als drei Megabyte (sic) frei. Zum Aufladen dient eine Micro-USB-Buchse — sehr angenehm, spart man sich so doch ein zusätzliches Netzteil. Die erste Aufladung hat trotz meines Spieltriebs eine gute Woche durchgehalten.
Eine 2-Megapixel-Kamera ist vorhanden und liefert erwartungsgemäß nicht die allerbesten Fotos. ;-)
Die Software sorgt für einige angenehme Überraschungen. So ist ein echter E-Mail-Client eingebaut, der bei eingehenden E-Mails POP3 und IMAP unterstützt, wahlweise auch verschlüsselt per TLS/SSL. Der Abruf ist manuell oder automatisch in Intervallen zwischen fünf Minuten und zwei Stunden möglich.
Etwas ärgerlich: Gelöschte E-Mails werden im Offline-Modus lediglich mit einem "Gelöscht"-Flag versehen. Dieses wird zwar korrekt auf den Server synchronisiert, allerdings wird ein "Expunge" (also das tatsächliche Löschen der so markierten Nachrichten) zunächst nicht angeboten. Dieses ist erst im Online-Modus möglich, dort etwas versteckt — und betrifft dann nicht die lokalen Kopien des Offline-Modus, wo bereits gelöschte Mails also per Zauberhand wieder auftauchen. Nicht durchdacht, aber letztlich eine Kleinigkeit.
Zum verschlüsselten Versand unterstützt das E-Mail-Programm neben SMTPS auch das aktuellere STARTTLS, wobei als Authentifizierungsverfahren SMTP-after-POP/IMAP sowie AUTH PLAIN angeboten werden. Ausdrücklich nicht unterstützt werden AUTH CRAM-MD5 und AUTH DIGEST-MD5, also die beiden von sendmail ohne Unterstützung durch saslauthd angebotenen Protokolle. Wer einfach nur seine E-Mail über GMX oder Google verschicken möchte, braucht sich daran nicht zu stören. Bei IMAP können versendete E-Mails anschließend automatisch in einen zu wählenden Archivordner auf dem Server kopiert werden. Weitere Ordner außer der INBOX werden aber leider nicht mehr unterstützt und bleiben unsichtbar. Trotzdem eine angenehme und recht gut funktionierende Lösung.
Widgets für das aktuelle Wetter sowie einen RSS-Reader, beide ebenfalls mit (auf Wunsch) automatischer Aktualisierung, hätte ich bei einem Gerät dieser Preisklasse nicht erwartet. Sie runden das Paket angenehm ab.
Opera Mini ist in einer 4.x-Version vorinstalliert. Ein WAP-Browser ist zusätzlich an Bord. Freilich kommt das kleine Display beim Surfen rasch an seine Grenzen.
Ein simples Adressbuch und ein ebenso einfacher Kalender sind vorhanden. Ein Abgleich mit dem Desktop per SyncML ist vorgesehen — getestet habe ich ihn nicht.
Diverse Schwächen sind in der Software leider ebenfalls vorhanden. Der schlimmste Patzer ist die Implementation der T9-ähnlichen Eingabehilfe, bei der Großbuchstaben innerhalb eines Satzes nicht (bzw. erst durch Deaktivieren der Eingabehilfe) eingegeben werden können. Die Klingelmodi des eingebauten Weckers (Ton und/oder Vibration) sind von den Profilen abhängig, sodass man bei nächtlichem Wechsel auf "Lautlos" oder "Besprechung" einmalig darauf achten muss, den Wecker wieder laut zu schalten. Die Übersetzungen einiger Menüpunkte ins Deutsche (sowie Englische — Alcatel ist eigentlich eine französische Firma, aber das Gerät kommt von TCT Mobile aus China) sind lieblos erfolgt; teilweise sind Menüpunkte daher scheinbar doppelt (z.B. werden "Display Name" und "User Name" beide mit "Benutzername" übersetzt) oder so lang, dass man zur Unterscheidung auf das lähmend langsame Seitwärtsscrollen warten muss.
Fazit: Mir gefällt das Gerät bislang gut; es muss jetzt zeigen, inwieweit es auf Dauer befriedigen kann. Bei den von mir geforderten Funktionen (Bluetooth und rudimentäre Unterstützung für E-Mail) ist das Gerät in der Preisklasse unter 50 Euro praktisch konkurrenzlos. Das Nokia C1-01 (44 Euro) habe ich aufgrund fehlender Funktionen und inakzeptabler Lizenzbedingungen als Unverschämtheit empfunden und sofort zurückgeschickt; das Samsung E2121 (35 Euro) habe ich im Handel nie gesehen; andere Geräte scheinen in diesem Segment auf E-Mail komplett zu verzichten.
posted at: 17:37 | path: /de/computer/phones | permalink
Der Berichterstatter des Europäischen Parlaments für den ACTA-Vertrag (Anti-Counterfeiting Trade Agreement), Kader Arif, trat gestern zurück und verurteilte den Prozess, der letztlich zur Unterzeichnung geführt hat, aufs Schärfste (sein Blog). Die Vorwürfe implizieren nichts weniger als undemokratisches Verhalten auf Seiten der Europäischen Kommission und von Teilen des Europäischen Parlaments.
Während englischsprachige Medien durchaus über den Vorgang berichten, sucht man Berichterstattung in deutschen Massenmedien zumindest bislang (27.1. 13:57) vergeblich – ein Schelm, wer Arges dabei denkt.
<Update:>Dossier de La Quadrature du Net über ACTA (englisch oder französisch)</Update>
posted at: 14:00 | path: /de/computer/web | permalink
The Software Freedom Law Center has an interesting article about the Windows Hardware Certification Requirements: It wants hardware vendors producing ARM-based devices running Windows 8 to disallow the installation of alternative operating systems, using UEFI to lock the device.
People have been warning this might happen. Until now, Microsoft used to say "no, we're all about choice". Guess what.
Via LWN.
posted at: 18:26 | path: /en/computers/linux | permalink
Steve Litchfield has an interesting article over at All About Symbian where he shows that, for most of the most successful commercial Android applications available in the Android market, there are equivalents available for Symbian.
However, I'd argue that the advantage of having a larger market should be least visible in the "top anything" apps, as these are most likely to be adapted for more than one operating system. If everybody wants a certain app, it seems reasonable to port it, if it's at all possible.
Applications with smaller target audiences and smaller developers are much more problematic, as there is much less incentive (or even ability) to port them, so they are much more likely to be missing from "fringe" operating systems. And even so, a developer might argue that, while Bada or Windows have much smaller market shares than Symbian, they might still expand in the future, while Symbian with its definite end of life is only going to lose market share. So porting new small apps to Symbian becomes even less likely.
Another problem is that Nokia's posturing does throw a certain doubt on Qt's future (see a recent discussion on Slashdot, for example), so small individual developers might well be very hesitant to invest the time to learn this framework right now, if they don't already know it. Again, this effect will only apply to apps in the "long tail", not to big titles developed by big developer houses that already have the knowhow for Qt.
However, a large part of the appeal of "apps" on a smartphone is not just downloading "top apps" to make your phone do what is expected from a modern smartphone, but for developers to be able to quickly create small apps that do exactly what is helpful in a certain situation, and for users to discover these and integrate them into their way of life.
So, all in all, I don't think having "top apps" available on Symbian is a sufficient "apology" for Symbian at all.
posted at: 11:35 | path: /en/computers/phones | permalink
Das Nokia C1-01 enthält entgegen der Angaben in der Werbung und den überall im Internet verfügbaren Datenblättern (hier z.B. gsmarena) keinen funktionsfähigen E-Mail-Client. Stattdessen wird eine Art Proxy-Zugang hergestellt, der über Server von Nokia zu den Geschäftsbedingungen von Nokia E-Mail auf das Gerät überträgt. Das System wirkt webbasiert, ganz sicher bin ich mir aber nicht.
Das bedeutet natürlich, dass Nokia und seine Mitarbeiter prinzipiell Zugriff auf die übertragenen E-Mails haben, auch wenn der verwendete Mailserver eine verschlüsselte Verbindung unterstützt.
Die kryptografische Absicherung der Übertragung (oder deren Fehlen) über das leicht angreifbare GPRS lässt sich nicht überprüfen. Im besten Fall werden hier die Leistungen der Standardprotokolle POP3s oder IMAPs erreicht; nachprüfen lasst sich das aber nicht.
Ob das übertragene Datenvolumen größer ist als beim normalen Mailzugriff, hängt von der Implementation ab. Dass das Gerät aber bereits den Einrichtungsassistenten über Mobilfunk aus dem Internet herunterladen muss, lässt diesbezüglich ebenfalls nichts Gutes erahnen.
Nicht zuletzt unterliegt die Nutzung des Ersatz-E-Mail-Dienstes auf diesen Telefonen den Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von Nokia. Und dabei handelt es sich nicht etwa um "ganz normale EULAs", sondern diese Bedingungen haben es in sich.
Einige Feinheiten aus den Nutzungsbedingungen:
Und aus der Privacy Policy:
Dafür, dass das Handy angeblich einen eigenen, eingebauten E-Mail-Client haben sollte, empfinde ich diese Bedingungen zur Benutzung des (m.E. minderwertigen) cloudbasierten Ersatzsystems als Unverschämtheit.
posted at: 20:18 | path: /de/computer/phones | permalink
An zwei meiner E-Mail-Adressen, die ausschließlich dem Mobilfunk-Discounter Simyo bekannt gegeben und niemals anderweitig benutzt wurden, werden seit knapp vier Wochen Spam-Mails versandt. Seit 29.11. bis heute zähle ich insgesamt 99 Verbindungsversuche von Spammern, während derer 202 Nachrichten übertragen werden sollten. (Meine Server weisen die E-Mails bereits während der SMTP-Transaktion ab, da sie von vornherein als Spam erkennbar sind.) Die betroffenen E-Mail-Adressen bestehen aus einer zufälligen Buchstaben-/Zahlenkombination, dem Firmennamen "simyo" und einer fortlaufenden Nummer. Gleichermaßen betroffen ist übrigens eine ebenfalls nicht erratbare Adresse, die ausschließlich der Firma Stage Entertainment (einem Verkäufer von Konzerttickets) bekannt gegeben wurde.
Ich gehe am ehesten davon aus, dass es sich um ein Datenleck (also einen erfolgreichen Einbruch) bei den betroffenen Firmen oder von ihnen genutzten Dienstleistern handelt. Ich kann aber natürlich nicht kategorisch ausschließen, dass Simyo tatsächlich Adressdaten verkauft oder sich der Dienstleistungen von Spammern bedient haben könnte.
Es ist zu befürchten, dass gemeinsam mit den E-Mail-Adressen auch weitere Daten entwendet worden sein könnten. Bei Simyo sind für den Server, auf dem das Webinterface läuft, ja immerhin auch meine Adresse, Bankverbindung sowie Verbindungsdaten aus der Telefonie zugänglich.
Simyo hat auf eine entsprechende Anfrage vom 5.12. (an recht@) bislang überhaupt nicht reagiert.
Berichterstattung zum Thema findet sich u.a. auch hier:
posted at: 18:30 | path: /de/computer/phones | permalink